Geschichtliches

Um 1690 wurde die Klarinette von Johann Christoph Denner aus Nürnberg entwickelt.
Die hohe Lage des Instrumentes hatte einen ähnlichen Klang wie die Solotrompete.
Daher entstand der Name „Clarino“, der vom „Clarinblasen“ , dem Blasen der hohen Trompetenpartien abgeleitet wurde. Später wurde aus „Clarino“ „Clarinetto“.

80 Jahre später, so gegen 1790, wurde das Instrument zur „Klarinette“.

Im 19. Jahrhundert wurde die Klarinette durch die Wiener Hofmusiker
Stadler und Ivan Müller wesendlich verbessert.

Der von Theobald Boehm erfundene Ringklappenmechanismus wurde 1843 vom

französischen Klarinettisten H.E. Close im Zusammenwirken mit der Pariser Firma
Buffet auf die Klarinette übertragen.
 


Aufbau

Die Klarinette ist ein Holzblasinstrument. Zum Bau wird meist
Grenadillholz verwendet.

Die Klarinette wird aus mehreren zusammengesetzten Teilen zusammengesteckt. Sie besteht aus dem Mundstück, der „Birne“  dem Ober-  den Unterstück  und dem Schallbecher. Am Unter– und Oberstück ist der Klappenmechanismus montiert.
Der Ton wird durch das Anblasen eines Rohrblattes am abgeschrägten Mundstück erzeugt.


Der Klang

Die tiefe Lage, das sogenannte „Schalmai-Register“ (e – f) klingt dunkel.
Die Töne zwischen Oktave und Duodezime (g´ - b´) klingen dagegen matt und farblos.

Die überblasenen Töne im Duodezim-Register (h´ - c´´´) klingen hell und sind sehr modulationsfähig.

Die höchsten Töne (vom d´´´ an aufwärts) klingen dünn und scharf.

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